9. Dezember

Heute schreibt die liebe Obsti von Obst und Sushi für euch. Bei ihr gibt es leckeren Spekulatius. 🙂

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Obsti (rechts): Studentin mit zu vielen Tieren für haarfreies Essen. Kocht gerne, backt lieber und hat endlich wieder einen Backofen, dafür aber insgesamt eine winzige Küche und weiß bei Stress nie, wohin mit dem ganzen Kuchen, den sie produziert hat, um sich zu beruhigen.
Sushi (links): Bald Studentin mit ohne Pferd und gerade dabei, in ihre erste eigene Wohnung (mitsamt neu gekaufter Küche) zu ziehen,
Keks (nicht im Bild): Obstis Freund, der Futtertester.

Dinkel-Spekulatius

Um es mit den Worten des von mir sehr verehrten ASP zu sagen:

„Hallo, ihr wunderschönen Menschen!“

Zunächst mal vielen Dank an Jessica, dass ich an deinem Adventskalender teilnehmen darf! Ich habe mich über die Mail, die vollkommen unerwartet in meinem Postfach eintrudelte, wirklich sehr gefreut!
Nachdem ich zusagte, fing natürlich das große Grübeln an. Zum Glück hat
irgendjemand in der Uni vor einiger Zeit ein altes Weihnachts-Backbuch von Dr. Oetker verschenkt, mit dem ich es mir bei einem Tee auf dem Sofa gemütlich machte. So viele tolle Ideen, das ein oder andere wird es sicher noch auf den Blog schaffen. Hängen blieb ich letztlich an Spekulatius. Diese Kekse gehören für mich zur Weihnachtszeit, fast so sehr wie Schokokringel, auf die ich den ganzen Sommer sehnsüchtig warte. Außerdem klang das Rezept wunderbar einfach, so dass ich mich da ranwagen wollte, auch wenn ich die typischen Formen nicht besitze. Es geht schließlich um den Geschmack, nicht wahr?

Nun, hier sind sie:
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Sie sehen natürlich vollkommen anders aus, aber sie schmecken hervorragend! Nicht ganz wie gekaufte natürlich, aber wie wunderbare, knusprige Gewürzkekse, genau, wie ich sie liebe. Dank einem Trick, den ich in einem youtube-Video fand, konnte ich mir sogar das leidige Ausstechen sparen, dass mich immer wieder nervt: Den Teig zu Ziegeln geformt kalt stellen und dann einfach in Scheiben schneiden, wie bei Schwarzweissgebäck. Zu einfach, als dass ich von selbst hätte drauf kommen können, aber es spart eine Menge Arbeit.
Genug der Worte. Hier ist endlich das Rezept! Das Dinkelmehl lässt sich natürlich auch durch das Weizenmehl ersetzen, das im Originalrezept verwendet wurde, aber meine Mutter sollte diese tollen Kekse auch essen können. Außerdem finde ich, dass Dinkelmehl eine leicht nussige Note mitbringt, die hier sehr gut passt.

Zutaten (für ca. 4 Bleche):

500g Dinkelmehl (Typ 630)
2 gestr. TL Backpulver
250g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Tropfen Bittermandelaroma
2 Msp. Nelken, gemahlen
2 Msp. Kardamom, gemahlen
1 gestr. TL Zimt, gemahlen
2 Eier
200g Butter, kalt, in Stückchen
100g Mandeln oder Haselnüsse, gemahlen
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Zubereitung:
Alle Zutaten in einer Schüssel geben und erst mit den Knethaken des Handrührers und dann mit den Händen zu einem homogenen Teig vermengen. In Ziegel formen und mindestens eine halbe Stunde kaltstellen.
Den Ofen auf ca. 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Mit einem scharfen Messer dünne Scheiben vom Teig abschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, den gerade nicht gebrauchten Teig immer wieder kalt stellen.
Die Kekse ca. 10–12 Minuten backen. Mein Ofen hat ein starkes Hitzegefälle von hinten nach vorn, deshalb habe ich das Blech nach etwa der Hälfte der Backzeit einmal umgedreht. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und dann in Blechdosen verpacken.
Guten Appetit und eine wunderschöne Adventszeit wünscht euch
Obsti.
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2 Gedanken zu “9. Dezember

  1. Pingback: 23. Dezember | Eine Prise Liebe

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